Allgemeines

Frankreich-Austausch

Das EBG unterhält einen langjährigen Austausch mit Schulen in St. Claude

St.Claude – eingebettet in die reizvolle Landschaft des Jura – bietet für unsere Schüler die Mischung aus kleinstädtischer Geruhsamkeit und aufgeschlossener Betriebsamkeit, die sie auch aus Rottenburg kennen, und ist trotzdem so ganz anders – eben „typisch französisch“.Schon seit zwei Jahrzehnten gibt es den Schüleraustausch des EBG mit dem Lycée Pré-St.Sauveur in St. Claude im Département Jura. Seit dem Schuljahr 2000/2001 kooperieren das Eugen-Bolz-Gymnasium und das Paul-Klee-Gymnasium in Sachen Frankreichaustausch.

Gerade am Beispiel der Beziehungen zwischen Rottenburg und St.Claude können unsere Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die ihnen so selbstverständlich erscheinende deutsch-französische Freundschaft aus einer spannungsreichen Vergangenheit erwachsen und vielleicht gerade deshalb umso verlässlicher ist.

AKTUELL

Informationen zum Frankreichaustausch 2018/2019 ->Frankreichaustausch 2018-19_Informationen

Anmeldeformular 2018/2019 ->Frankreichaustausch 2018-19_Anmeldeformular

Überblick

Allgemeine Hinweise und Infos zum Frankreichaustausch

Wie meldet man sich an?

Ende Oktober oder Anfang November bekommen die  Interessenten der in Frage kommenden Klassen ein  Informationsblatt von ihrem Französischlehrer, das auch den Termin eines Informationsabends für Eltern und Schüler enthält.
Danach läuft die Anmeldefrist 2-3 Wochen.
Anmeldeformulare sind nur in dieser Zeit im Sekretariat zu erhalten und auch dort abzugeben.

Wer kann teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler ab dem 1.Lernjahr
Eine Wiederholung des Austauschs ist gerne gesehen.

Wie lange dauert der Aufenthalt?

ca. 10 Tage

Was bringt’s?
  • Schulfranzösisch in der Praxis erproben
  • Sprachkenntnisse erweitern
  • Klischeevorstellungen abbauen
  • mit neuen Freunden Spaß haben
  • sich in der Gastfamilie zu Hause fühlen
  • den Alltag in Frankreich kennen lernen
  • ins französische Schulleben hineinschnuppern
  • die Stadt St.Claude und ihre Umgebung erkunden
  • und………. und……….
Noch Fragen?

Hauptansprechpartner sind Frau Bohnet und andere Französischlehrer und -lehrerinnen.

Aktuelle Infos

Frankreichaustausch 2017/18

Hier die wichtigsten Informationen für alle, die in diesem Schuljahr am Schüleraustausch mit unserer Partnerstadt SAINT-CLAUDE im französischen Jura teilnehmen wollen:

Wer kann mitkommen?

Schülerinnen und Schüler des EBG und des PKG ab Klasse 7. Wir machen schon jetzt darauf aufmerksam, dass auf französischer Seite deutlich weniger Schülerinnen und Schüler zur Vermittlung zur Verfügung stehen, da die Zahl der Deutschlernenden in Frankreich in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist.

Wann?

Aufenthalt der französischen Schüler in Rottenburg:  Mittwoch, 31. 1.* – Freitag 9. 2. 2018

Aufenthalt der deutschen Schüler in Saint Claude: Mittwoch, 14. 3.* – Freitag, 23. 3. 2018

*Wichtiger Hinweis: Die Anreisedaten sind noch vorläufig.

Was?

Die Schüler nehmen am Leben der Gastfamilie teil und besuchen die Schule mit ihren Partnern.  Das Begleitprogramm (Ausflüge, Besichtigungen, sportliche Aktivitäten) wird während des Aufenthalts in Rottenburg von uns gestaltet, in Saint-Claude ist vor allem unsere Kollegin Madame Patricia Berthod zuständig.

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Schüler ca. 180 – 200 Euro.

Informationsabend

Wir laden Eltern und Schüler, für die das Thema „Frankreichaustausch“ neu ist, herzlich zu einem ersten INFORMATIONSABEND am 8.11.17, 19 Uhr in der EBG – Mediothek ein.
Die wichtigsten Informationen können Sie auch als pdf-Dokument herunterladen.

Anmeldung:

Anmeldeschluss: 1.12.2017.
Das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen, es liegt auch am Informationsabend oder danach in den Sekretariaten des EBG und des PKG bereit.
Ausgefüllte Anmeldeformulare bitte in den Sekretariaten oder direkt bei den unten genannten Lehrerinnen des Austauschteams abgeben!

Die Vermittlung der Partner wird voraussichtlich erst in den Weihnachtsferien erfolgen. Dabei spielt die Reihenfolge der Anmeldungseingänge keine Rolle.

Wer zum wiederholten Male am Austausch teilnehmen will, sollte vor seiner Anmeldung mit dem jeweiligen Partner/der Partnerin abklären, ob auch diese(r) wieder teilnehmen will. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Der Anmeldeschluss steht noch nicht fest.

Download

Die wichtigsten Informationen zum aktuellen Austausch und das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

St. Claude

St.Claude im Département Jura

St. Claude, die Stadt von rauem Charme, ist etwa eine Autostunde vom Genfer See entfernt und liegt 437 m ü.M. im Tal von Tacon und Bienne, umgeben von den Bergen des Jura, die mit dem Crêt de la Neige eine stattliche Höhe von 1700 m erreichen.

St.Claude hat ca. 15000 Einwohner, „Sanclaudiens“ genannt.
In der Vergangenheit weltberühmt vor allem für seine Bruyère-Pfeifen, aber auch als Sitz der Diamantenschleifer, liegt der heutige wirtschaftliche Schwerpunkt St.Claudes und seiner Umgebung in der Kunststoffverarbeitung.

Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Chorgestühl der Kathedrale St.Pierre, das im 15.Jahrhundert entstand. Interessant auch das Pfeifen- und Diamantenmuseum sowie das erst jüngst eröffnete Museum der Résistance, das von den dunklen Jahren der deutschen Besatzung und dem Schicksal der „Maquisards“ des Haut-Jura Zeugnis gibt.

->Zur Homepage der Stadt St. Claude

Partnerschulen
Von der Höhe gesehen: das große Schulzentrum Cité scolaire Pré-St.Sauveur, zu dem mehrere Schultypen gehören, auch unsere offizielle Partnerschule, das Lycée Pré-St.Sauveur mit ca. 800 Schülern, das alle weiterführenden Klassenstufen von der sixième bis zur terminale umfasst.
Es liegt idyllisch im Grünen, aber fußläufig zum Stadtzentrum. Der größere Teil unserer Austauschpartner besucht diese Schule.

Zur Homepage der Schule

Auch an das Collège Maîtrise de la Cathédrale, einer Privatschule, werden jedes Jahr etliche unserer SchülerInnen vermittelt.
Dort unterrichtet unsere Austauschkollegin Mme Patricia Berthod.

Zur Homepage der Schule

Bericht

Unser Frankreichaustausch 2017

Bericht über unsere Erlebnisse mit den SchülerInnen aus St. Claude

Reichlich Tränen flossen – sowohl beim Abschied von den Austauschpartnern und ihren Familien in Saint-Claude im Februar wie zum Abschluss des diesjährigen Austauschs Anfang April.
Viele gemeinsame Aktivitäten und Erfahrungen hatten deutsche und französische Schülerinnen und Schüler aus den zwei Partnerstädten zusammengeschweißt.
Beim geselligen Familienabend mit Buffet im Rottenburger Jugendhaus Klause waren sich alle Beteiligten einig, dass diese Art der sprachlichen und kulturellen Begegnung eine der schönsten und ergiebigsten Formen der „Präventionsarbeit“ darstellt.

Der 40. Geburtstag des Schüleraustauschs wurde sinnigerweise von 40 Jugendlichen aus dem PKG und dem EBG, 1977 „Geburtsstätte“ des deutsch-französischen Austauschs noch vor der Unterzeichnung der offiziellen Jumelage-Verträge, gefeiert – mit Schülern aus den beiden Partnerschulen „Maîtrise“ und „Pré-Saint-Sauveur“. Das hiesige Konzept, schul- und jahrgangsübergreifend auszutauschen und nach Wunsch zu wiederholen, hat sich wieder einmal bewährt: von Siebtklässlern bis Abiturienten waren alle Klassenstufen vertreten. Anna und Lou wurden sogar für die sechste Begegnung in Folge geehrt.

Lou und Anna, Paul und Juan, unsere „Langlebigsten“, beim Empfang im Saint-Clauder Rathaus. Sie sind seit der 7. Klasse dabei und jetzt in der Oberstufe.

Sich mit beschränkten Fremdsprachenkenntnisse in einer zunächst fremden Umgebung zu orientieren, Schule anders zu erleben und sich auf eine Gastfamilie einzulassen, ohne ständig auf Freunde zurückgreifen zu können, ist nach wie vor ein Abenteuer, das Mut und Neugier erfordert. Den Gast zuhause zu empfangen und für ihn Verantwortung zu übernehmen, ist fast genauso anstrengend. Die jungen Leute lernen dadurch sich und andere besser kennen, gewinnen häufig Einblicke in andere Lebensverhältnisse, freunden sich an. Und davon haben wir alle was: Anna, Lou und Europa.

Gemeinsames Mittagessen in der Kantine der „Maîtrise“

Fotowettbewerb: „Typisch deutsch!“

Beim Ausflug ins ZKM Karlsruhe

Sabine Bohnet, Mai 2017